Kein Back-to-back Sieg in Nürnberg: Eisbären unterliegen Falcons in knappem Spiel

Thomas Hahn
Spieltag
Sonntag, 22.01.2023 // 02:37 Uhr

Beim Rückrundenauftakt der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA in Nürnberg verlieren die Eisbären Bremerhaven das Wiedersehen nach einer Woche mit 77:70 (66:53). In der Starting 5 blieb Headcoach Steven Key bei der üblichen Aufstellung um Matt Frierson, Adrian Breitlauch, Simon Krajcovic, Matt Freeman und Robert Oehle. Jarelle Reischel musste weiterhin mit einer Bänderverletzung passen.

Das erste Viertel begann direkt nach dem Geschmack der Eisbären. Spielmacher Simon Krajcovic stahl Sebastian Schröder einen Pass förmlich unter der Nase weg und hatte mit dem Korbleger im 1-gegen-1 keine Probleme. Im Anschluss entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich Nürnberg zunächst etwas absetzen konnte. Nach der ersten Auszeit konnten die Eisbären die Führung jedoch ihrerseits mit einem 8:0 Lauf in ein 9:10 drehen. Von hier an entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der sich kein Team wirklich absetzen konnte. Es gab keine richtigen Scoringläufe für eine der beiden Mannschaften, Punkte auf der einen Seite wurden auf der anderen postwendend gekontert. Ein Highlight des ersten Viertels soll nicht unerwähnt bleiben: Nach eigenem Steal nutze Justin Stovall das freie Feld vor sich und brachte den Ball gekonnt im Korb unter. Den Schlusspunkt setzte Lennard Larysz mit einem 3-Punkte-Treffer. So ging der erste Spielabschnitt mit einem 27:26 für die Hausherren zu Ende.

In Viertel Nummer zwei gelang es den Nürnbergern das erste Mal sich ein wenig abzusetzen. Sie schafften es auch zweite Bälle vermehrt abzufangen und erspielten sich dadurch gute Würfe. Gleichzeitig machten Sie es den Norddeutschen schwer ihre Stärken auszuspielen. So wurde unter anderem Dauerbrenner Matt Frierson auch abseits des Balles eng verteidigt, um ihn als Anspiel- und Wurfstation unattraktiv zu machen. Dies zeigte Früchte: im 2. Viertel gelang den Eisbären kein Treffer von jenseits des 3er-Bogens. Der Vorsprung der Nürnberger wuchs auf neun Punkte an. Beide Mannschaften konnten ihr Punktekonto bis zum Ende der Halbzeit um jeweils vier Zähler aufstocken. Der Halbzeitstand somit: 46:37 aus Sicht der Nürnberger.

Nach der Pause machten die Nürnberger weiter wo sie 15 Minuten zuvor aufgehört hatten: Eine Leidenschaftliche Defense, mit der sie den Eisbären das Leben schwer machten, eigene Steals und daraus folgende Punkte bedeuteten bald einen Rückstand von über 10 Zählern für die Bremerhavener. Im weiteren Verlauf hatten die Bayern auch mehr Glück im Abschluss, jeder Wurf schien zu fallen, während der Korb der Eisbären Bremerhaven wie vernagelt schien. So bauten die Gastgeber stetig ihre Führung aus. Aus der zweiten Auszeit von Headcoach Steven Key gingen die Eisbären mit einem 7:4-Lauf in die letzte Pause vor dem letzten Spielabschnitt.

In diesen starteten die Eisbären mit deutlich verbesserter Offense. Nach nicht einmal einer Minute und einem 5:0 Lauf zwangen die Eisbären den Nürnberger Trainer Derrick Taylor dazu seine nächste Auszeit zu nehmen. Die Seestädter wurden wieder zwingender in ihren Aktionen und konnten drei Minuten vor Ende bis auf 5 Punkte herankommen. Die Mannschaft tat alles um das Spiel noch umzudrehen, der Kraftakt zur Aufholjagd machte sich aber nun bemerkbar und auch die Falcons trafen wieder wichtige Würfe. So gelang es den Hausherren den 77:70-Sieg in eigener Halle zu sichern.

Für die Mannschaft von Steven Key geht es am kommenden Wochenende erneut nach Süddeutschland, wenn die Eisbären am 28.01.2023 beim letztjährigen Playoff-Gegner Tigers Tübingen gastieren, bevor in einer englischen Woche die Bayer Giants Leverkusen (04.02.2023) und die VfL Kirchheim Knights (08.02.2023) zu Gast im Eisbärenkäfig sein werden. Tickets können unter tickets.dieeisbaeren.de gebucht werden.

Nürnberg Falcons – Eisbären Bremerhaven 77:70 (66:53)

Eisbären Bremerhaven: Matt Frierson (14 Punkte), Lennard Larysz (7 Punkte), Adrian Breitlauch (15 Punkte), Simon Krajcovic (7 Punkte, 4 Assists), Matt Freeman (4 Punkte, 5 Assists, 6 Rebounds), Robert Oehle (8 Punkte), Daniel Norl (6 Punkte), Carlo Meyer, Justin Stovall (4 Punkte), Bernat Vanaclocha Sanchez (5 Punkte)

 

 

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