Intensives Wochenende: Erst auswärts gegen Wolmirstedt, dann Heimspiel gegen Paderborn
Den Eisbären steht der nächste intensive Doppelspieltag bevor. Am Freitag (06.02.2026) geht es zunächst nach Magdeburg zu den SBB Baskets Wolmirstedt, ehe am Sonntag (08.02.26, 15 Uhr) bereits das nächste Heimspiel im Eisbärenkäfig gegen die Paderborn Baskets ansteht. Zwei Spiele in kurzer Zeit bedeuten eine hohe Belastung, doch die Eisbären haben schon in der Hinrunde gezeigt, dass sie die Doppelbelastung in zwei Siege umwandeln können. Tip- Off der Partie am Freitag ist um 19:30 Uhr.
Bei den eisigen Temperaturen scheinen die Eisbären sich weiterhin pudelwohl zu fühlen und präsentieren sich in Topform. Der überzeugende Heimsieg gegen die Bayer Giants Leverkusen bestätigte zuletzt die starke Verfassung und die gewachsene Stabilität des Teams. Der anstehende Doppelspieltag bringt jedoch wie immer auch eine besondere Herausforderung mit sich: wenig Regenerationszeit, Reisestress und die Notwendigkeit, den Fokus über mehrere Tage hochzuhalten.
Den Auftakt bildet das Auswärtsspiel bei den SBB Baskets Wolmirstedt. Die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt ist derzeit das Schlusslicht der Tabelle. Bereits am ersten Spieltag der Saison trafen Eisbären und SBB Baskets aufeinander. Damals setzten sich die Eisbären mit 76:69 durch. Für den ProA-Aufsteiger verlief die Saison danach durchwachsen. Zwar folgte auf das Auftaktspiel zunächst ein deutlicher Sieg gegen die PSK Lions (101:72), im weiteren Verlauf mussten die Baskets jedoch auch teils deutliche Niederlagen hinnehmen, unter anderem gegen die EPG Baskets (76:105) und Phoenix Hagen (79:111). In der Hinrunde ging die Mannschaft von Headcoach Eiko Potthast insgesamt 5 mal als Sieger vom Parkett: nach den Lions setzten sie sich noch gegen die RheinStars Köln (80:72), die Paderborn Baskets (87:74), die Bayer Giants Leverkusen (81:77) sowie die VfL SparkassenStars Bochum (99:88) durch.
In der Rückrunde sind die SBB Baskets bislang noch sieglos. Die Niederlage gegen Tabellenführer Hagen war dabei sicherlich leichter zu verschmerzen als die bittere Niederlage gegen die RheinStars Köln. In dieser Partie gegen die Westfalen führten die SBB Baskets im dritten Viertel zwischenzeitlich mit 21-Punkten, gaben den Sieg dann aber doch noch aus der Hand. Zuletzt unterlagen sie BG Göttingen (90:96). Trotz der Ergebnisse sollten die Wolmirstedter jedoch nicht unterschätzt werden. So konnte sich Tabellenzweiter Göttingen sowohl im Hinspiel als auch zuletzt in der Rückrunde nur mit viel Mühe und Arbeit durchsetzen. Die Mannschaft von Headcoach Eiko Potthast tritt kämpferisch auf und bringt viel Physis ins Spiel.
Offensiv liegt der Fokus bei den Baskets vor allem auf Daivien Williamson, der im Schnitt 17,1 Punkte erzielt. Ebenfalls zweistellig scoren Travis Henson (16,1 Punkte) und De'Vondre Perry (12,1 Punkte), der zusätzlich starke Reboundzahlen aufweist (6 pro Spiel). Unter den Körben sorgt Michael Hughes II mit 12,3 Punkten und 8,1 Rebounds pro Partie für zusätzlich Präsenz. Hinzu kommen Nigel Pruitt (11,5 Punkte) und Trey Stewart (10,6 Punkte). Kapitän Martin Bogdanov ist mit 5,9 Assists pro Spiel bester Vorlagengeber. Verzichten müssen die Baskets weiterhin auf die Langzeitverletzten Travis Henson und Lennard Winter, zuletzt fehlte zudem Center Fabien Kondo.
Nach dem Auswärtsspiel am Freitag bleibt kaum Zeit zum durchatmen, denn bereits am Sonntag wartet im Eisbärenkäfig die nächste Aufgabe. Es wird das abschließende Spiel des Heimspieltriathlons. Mit den Paderborn Baskets empfangen die Eisbären den Tabellenzwölften, der nach 20 Spieltagen bei einer Bilanz von 8 Siegen und 12 Niederlagen steht. Die Mannschaft von Headcoach Milos Stankovic startete mit einem Sieg gegen BBC Bayreuth (103:92) in die Rückrunde, unterlag anschließend den VfL SparkassenStars Bochum (75:83) und setzte sich zuletzt knapp gegen die RheinStars Köln durch (89:88).
Angeführt werden die Paderborn Baskets von Jonathan Klussmann, der mit durchschnittlich 19,7 Punkten Topscorer seines Teams ist. Dahinter folgen Efosa Kevin Osawe mit 17 Punkten und 8,1 Rebounds im Schnitt, Point Guard Brandon Maughmer (11,8 Punkte) sowie Center Jalen Lee Johnson (11,7 Punkte). Im Hinspiel gegen Paderborn setzten sich die Eisbären deutlich mit 91:69 durch. Daran wollen sie auch diesmal anknüpfen.
Der Doppelspieltag verlangt den Eisbären viel ab, körperlich wie mental. Gelingt es, die Intensität aus den vergangenen Spielen aufrechtzuerhalten und beide Aufgaben konzentriert anzugehen, bietet sich die Chance, den positiven Trend weiter zu bestätigen und Kurs auf die Top 3 der Pro-A Tabelle zu nehmen.
Tip-Off der Partie gegen SBB Baskets Wolmirstedt ist am Freitag, 06.02.2026, um 19:30. Gespielt wird in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle in Magdeburg.
Tip-Off der Partie gegen die Bayer Giants ist am Sonntag, 08.06.2026, um 15:00 Uhr. Gespielt wird im heimischen Eisbärenkäfig. Einen Livestream gibt es jeweils unter https://sporteurope.tv/barmer-2-basketball-bundesliga.
Der Kader der Eisbären Bremerhaven 2025/26:
Elijah Miller (0), Raphael Falkenthal (2), Jake Biss (3), Jordan Samare (4), Benjamin Zintz (5), Carlos Carter (6), Adrian Breitlauch (7), Jemarl Baker (8), Anton Meyer (9), Lorenz Brenneke (11), Till Isemann (21), Hendrik Warner (31), Alejandro Ruano Garayoa (33), Jannis von Seckendorff (90)
SBB Baskets Wolmirstedt - Eisbären Bremerhaven
Tip-Off: Freitag, 04.02.2026 um 19:30 Uhr
Halle: Wolfgang-Lakenmacher-Halle, An der Steinkuhle 4, 39128 Magdeburg
