Starke zweite Halbzeit sichert Sieg gegen Paderborn

Profis
Sonntag, 08.02.2026 // 18:30 Uhr

Die Eisbären Bremerhaven haben den zweiten Teil des Doppelspieltags erfolgreich gestaltet und sich im Heimspiel gegen die Paderborn Baskets mit 91:72 durchgesetzt. Trotz schwacher Wurfquoten, 16 Ballverlusten und einem Rückstand zur Pause holten sich die Eisbären die Kontrolle zurück und feierten am Ende einen deutlichen Heimsieg. Topscorer der Eisbären war Carlos Carter mit 16 Punkten.

Nach der überraschenden Auswärtsniederlage am Freitag bei den SBB Baskets Wolmirstedt standen die Eisbären vor der Aufgabe, schnell zu reagieren und im heimischen Eisbärenkäfig ihre Stärken auszuspielen. Die Gäste aus Paderborn reisten hingegen mit Rückenwind an, nachdem sie sich zwei Tage zuvor knapp mit 89:88 gegen die RheinStars Köln durchgesetzt hatten. Während Till Isemann weiterhin fehlte, stand Anton Meyer wieder zur Verfügung. Die Ausgangslage war damit klar: Die Eisbären wollten die Niederlage abschütteln und ihre Heimstärke unter Beweis stellen.

Genau das fiel den Eisbären aber zunächst schwer. Zwar gewannen sie den Sprungball, leisteten sich aber direkt einen Ballverlust, sodass die ersten Punkte per Freiwurf an die Gäste gingen. Insgesamt fanden die Eisbären nur schwer in ihren Rhythmus. Die Wurfquoten blieben niedrig, viele Angriffe wirkten zu statisch und Paderborn nutzte dies konsequent aus. Immer wieder gelang es den Gästen, in Führung zu gehen, während die Eisbären dem Spiel hinterherliefen. Mit einem 19:26-Rückstand endete das erste Viertel, das aus Sicht der Gastgeber verdient an die Paderborn Baskets ging.

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild zunächst nicht grundlegend. Die Eisbären blieben bemüht, fanden jedoch weiterhin nur selten zu ihrem gewohnten Zusammenspiel. Zwar verkürzten sie durch einen 7:0-Lauf, eingeleitet durch Treffer von Jannis von Seckendorff, Elijah Miller und Lorenz Brenneke, zwischenzeitlich auf 26:28, doch Paderborn ließ sich die Führung nicht aus der Hand nehmen und setzte sich erneut leicht ab. Kurz vor der Halbzeit gelang es den Eisbären, den Rückstand erneut zu verkürzen. Jemarl Baker brachte sein Team noch einmal näher heran, sodass es mit einem knappen 39:41 in die Pause ging. Trotz der Aufholjagd war klar, dass sich die Eisbären das Spiel gegen den Gegner von Tabellenplatz 13 bis dahin unnötig schwer gemacht hatten. Sowohl aus der Distanz, als auch in der Zone blieben zu viele Abschlüsse ungenutzt. Hinzu kam eine untypisch schwache Ausbeute von der Freiwurflinie. Diese Faktoren sorgten dafür, dass die Paderborn Baskets über zwei Viertel hinweg im Spiel blieben und auf einen Auswärtserfolg hoffen konnten. 

Nach dem Seitenwechsel wendete sich die Partie. Während die Eisbären am Freitag das dritte Viertel noch aus der Hand gegeben hatten, machten sie den Fehler nicht nochmal und holten sich diesmal genau in diesem Abschnitt die Kontrolle zurück. Jannis von Seckendorff glich zunächst per Dunk zum 41:41 aus, danach entwickelte sich eine Phase auf Augenhöhe. Ein Distanztreffer von Grant Teichmann brachte Paderborn noch einmal kurz in Führung, doch Carlos Carter antwortete umgehend von außen. Carlos Carter übernahm weiter Verantwortung, traf zunächst erneut aus der Distanz und sorgte anschließend mit einem Korbleger und einem vielumjubelten Dunk für die 55:50-Führung. Der Knoten schien endgültig geplatzt. Lorenz Brenneke erhöhte wenig später auf einen zweistelligen Vorsprung, Elijah Miller und Jemarl Baker legten nach. Mit 30 zu 13 Punkten entschieden die Eisbären das dritte Viertel klar für sich und gingen mit einer 69:54-Führung in den Schlussabschnitt.

Im letzten Viertel ließen die Eisbären nichts mehr anbrennen. Sie kontrollierten das Tempo, verteidigten konsequent und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Die Paderborn Baskets fanden nun kaum noch Mittel, um den Lauf der Gastgeber zu stoppen. Nach einem weiteren Treffer von Lorenz Brenneke wuchs der Vorsprung zwischenzeitlich auf 23 Punkte an. Am Ende stand ein deutlicher 91:72-Erfolg, der das Spielgeschehen der zweiten Halbzeit widerspiegelte.

Auch wenn die Quoten mit 29 Prozent von der Dreierlinie und 68 Prozent bei den Freiwürfen sowie 16 Turnovern insgesamt unterdurchschnittlich blieben, reichte es dank einer starken zweiten Halbzeit zu einem wichtigen Heimsieg. Die Eisbären zeigten nach der Niederlage am Freitag nach anfänglichen Schwierigkeiten die gewünschte Reaktion, bestätigten ihre Heimstärke und machten deutlich, dass sie auch schwierige Phasen innerhalb eines Spiels überwinden können.

Nächstes Spiel der Eisbären auswärts gegen die Rheinstars Köln
Am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga reisen die Eisbären in die Karnevalshochburg nach Köln und treffen dort auf die RheinStars. Tip-Off der Partie ist am Sonntag, den 15.02.2026 um 17:00 Uhr.

Eisbären Bremerhaven - Paderborn Baskets 91:72 (39:41)
Topscorer Eisbären Bremerhaven: 
Carlos Carter (16 Punkte, 2 Assists, 2 Rebounds), Jannis von Seckendorff (14 Punkte, 7 Rebounds), Jordan Samare (13 Punkte)

 

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