AUSWÄRTSSIEG DURCH COMEBACK IM 3. VIERTEL

Scheer
Spieltag
Sonntag, 02.01.2022 // 21:43 Uhr

Mit einem dezimierten Kader von nur 8 Spielern traten die Eisbären Bremerhaven beim Rekordmeister und Tabellenvierten Leverkusen an. Deutete zur Halbzeit vieles auf eine Niederlage der Eisbären hin, schafften sie mit einem bärenstarken 3. Viertel das Comeback und brachten den Sieg mit 112:103 am Ende sicher über die Ziellinie.

Die Eisbären begannen mit Oehle, Yebo, Love, Reischel, und Moore und gingen zunächst in die Zonenverteidigung. Einen insgesamt zerfahrenen Beginn mit vielen Turnover konnte das Team zunächst für sich nutzen und führte nach der Hälfte des 1. Viertels durch den Korbleger plus Bonusfreiwurf von Reischel mit 15:7. In der Folge waren es allerdings die Giants, die begünstigt durch viele Bremerhavener Turnover besser ins Spiel fanden und solide punkteten. Figge nutze einen Ballverlust von Moore zur ersten Führung der Leverkusener (17:18, 1,46 Min), das Viertel endete mit einem Rückstand von 4 Punkten für die Eisbären (20:24).

Im zweiten Viertel schraubten die Giants ihre Quoten weiter in die Höhe. Es waren 3 Leverkusener Dreier, die Eisbären-Headcoach Michael Mai zur ersten Auszeit zwangen (24:37, 6,59 Min). Doch weiterhin erlaubten sich die Eisbären viele Turnover und kassierten Treffer von der Dreierlinie, so dass sie phasenweisemit 19 Punkten im Rückstand lagen. Als mit 1.45 Min auf der Vierteluhr das 3. Persönliche Foul gegen Yebo gepfiffen wurde und 13 Turnover produziert waren, schienen den Eisbären die Felle davon zu schwimmen. Doch eine unkonzentrierte Phase der Leverkusener nutzen die Eisbären um den Abstand zur Halbzeit zu verringern. Durch einen glücklichen Dreier von Love mit der Sirene betrug der Pausenrückstand nur noch 12 Punkte (45:57).

Vielleicht war es das Aufbäumen vor der Halbzeit, vielleicht auch das Bewusstsein, mit dem Rücken an der Wand nichts mehr verlieren zu haben, was die Eisbären zu Beginn des dritten Viertels befreit aufspielen ließ. Mit schnellem Offensivspiel und guten Aktionen in Korbnähe schlossen sie Punkt für Punkt auf und zwangen Giants-Coach Gnad beim Stand von 60.62 zur Auszeit (6,12 Min). Der Wechsel der Verteidigungsformen und die leicht schwächelnde Dreierquote der Giants führten zum Ausgleich durch Love per Dreier (70:70, 3,32 Min) und im Weiteren zur 74.70 Führung. Die Giants konterten zwar zu einer knappen Führung zum Viertelende (80:81), das Viertel für sich ging aber klar an die Eisbären (36:25).

Im letzten Viertel schafften es die Eisbären sich durch gutes Foulmanagement und Erhöhung der Dreierquote durch Yebo, Reischel und vor allem Love auf 8 Punkte abzusetzen (99:91,4,58 Min). Im Angesicht der drohenden Niederlage wurden nun die Leverkusener zunehmend nervös. Jetzt produzierten sie Turnover und verwarfen häufiger, so dass die Eisbären den Sieg letztlich souverän nach Hause brachten. Eisbären-Headcoach Michael Mai: "Das war wieder eine Achterbahnfahrt. Aber so kann Basketball sein. Alles, was wir in der 1. Hälfte nicht besonders gut gemacht haben, konnten wir in Halbzeit zwei verbessern. Ich bin stolz auf die Mannschaft, dass sie sich von solch einem großen Rückstand zurückkämpfen und gewinnen konnte."

Eisbären Bremerhaven: Richards (3), Moore (16), Reischel (26), Love (29), Laster (15), Oehle (9), Yebo (14), Kruhl

Hier findet Ihr die gesamte Statistik des Spiels zum Nachlesen und hier geht es zur Aufzeichnung des Livestreams.

Die starke Teamleistung und die Erfahrung, ein Spiel mit einer 7er Rotation (Kruhl kam nicht zum Einsatz) und hohem Rückstand noch drehen zu können, sollten die Eisbären mit Zuversicht zum nächsten Auswärtspiel am Donnerstag nach Karlsruhe (19.30 Uhr) reisen lassen.

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