EISBÄREN VERLIEREN AUCH DAS HEIMSPIEL GEGEN PADERBORN

Dennis_Green_Bremen
Spieltag
Sonntag, 13.03.2022 // 18:34 Uhr

Jan Ewald

Mit einer weitgehend uninspirierten Leistung gaben die Bremerhavener das so wichtige Heimspiel in der Stadthalle gegen den Tabellennachbarn Uni Baskets Paderborn aus der Hand. Beim 80:87 gelang es dem Team um Headcoach Smith nie ernsthaft, den Gegner aus der Ruhe zu bringen. In der Crunchtime hatte sich das Team bis auf 6 Punkte heran gekämpft, dann jedoch mit Offensivfoul und Turnover die letzte Siegchance verspielt. Der wieder genesene Reischel war mit 21 Punkten erfolgreichster Werfer der Eisbären, während auf der Gegenseite Barnes 26 Punkte erzielte.

Die Starting Five der Eisbären bestand diesmal aus Armani Moore, Kevin Yebo, Ethan Alvano, Carrington Love und Jarelle Reischel. Die ersten Punkte der Partie erzielte Reischel per Dreier in der zweiten Spielminute. Die Gäste antworteten mit ihren ersten beiden Korberfolgen, und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, indem beide Teams nach stabilen Würfen suchten. Nachdem die Eisbären in der Defensive den Gegenspieler übersahen und Paderborn mit einem Pass über das halbe Feld den freien Spieler unterm Korb fand, nahm Headcoach Smith die erste Auszeit (14:16, 3:24 Min.). Schon hier deutete sich an, dass die Bremerhavener Intensität an diesem Tag ausbaufähig war. Mit 17:24 ging es in die Viertelpause.

Im zweiten Viertel konnte Moore nach Steal den Vorsprung verkürzen (19:21, 9:14 Min.), doch mit zunehmender Spieldauer ließen die Eisbären zu, dass die Gäste ihr Offensivspiel etablierten. Während die Defensive teilweise träge agierte, konnten auch in der Offensive wenige Akzente gesetzt werden. Es waren überwiegend Einzelaktionen zu sehen, bei denen besonders unter dem Korb Probleme auftraten, sich durchzusetzen und zu vollenden. Die Eisbären gerieten zweistellig in Rückstand, auch ein kurzes Aufbäumen durch Reischel, der vier Freiwürfe in Serie verwandelte, konnte den Halbzeitrückstand von 13 Punkten (38:51) nicht verhindern.

Im dritten Viertel keimte zunächst Hoffnung auf. Ein 8:0 Lauf der Eisbären wurde von Reischel per Korbleger vollendet (46:51, 8:06 Min.). Doch die Gäste blieben cool und trafen durch den schwer zu kontrollierenden Barnes und Konrad zu erneuten 10 Punkte Führung (46:56, 7:04 Min.). Auch als sich die Eisbären durch Love wieder in Schlagdistanz brachten (59:63, 1:54 Min.), konterten die Paderborner, und es ging mit einem Rückstand von 11 Punkten (59:70) in die letzte Pause.

Die Geschichte des 3. Viertels setzte sich auch im letzten Viertel fort. Immer, wenn die Eisbären den Rückstand verkürzen konnten, antworteten die Gäste prompt und bauten die Führung wieder aus. In der Crunchtime verkürzte das Team von Headcoach Smith durch einen Dreier von Reischel auf einen Rückstand von 6 Punkten (80:86, 2:51 Min.). Dies veranlasste den Gästecoach zur Auszeit. Als die nächste Spielminute beiderseits ohne Korberfolg blieb, nahm auch Eisbären-Coach Smith noch einmal eine Auszeit. Doch nun folgte ein Offensivfoul von Oehle und ein ungenauer Pass von Love, womit die Niederlage besiegelt war.

Soll der Einzug in die Playoffs noch gelingen, müssen die Eisbären die nächsten Spiele mit deutlich mehr Intensität bestreiten. Eine Möglichkeit der Verbesserung bietet sich den Eisbären bereits am kommenden Samstag, den 19.03 gegen die Itzehoe Eagles, Spielbeginn ist um 19:00 Uhr.

Ähnlich sah es auch Center Robert Oehle nach dem Spiel: „ Uns hat die mannschaftliche Geschlossenheit gefehlt und Paderborn hat mehr als Mannschaft, cleverer und mit dem größeren Willen zum Sieg gespielt und deswegen verdient gewonnen. Eigentlich war das Spiel die Gelegenheit für uns zu zeigen, dass wir in die Playoffs gehören, aber wir sind an uns selbst gescheitert.“

Eisbären Bremerhaven: Moore (9), Yebo (5), Love (20), Baggette (3), Laster (4),  Alvano (7), Oehle (11), Richards (dnp), Heiken (dnp)

Die vollständige Statistik findet Ihr hier

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