ZU HOHE FEHLERQUOTE BEDEUTET NIEDERLAGE IN TRIER

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Spieltag
Sonntag, 06.02.2022 // 19:00 Uhr

Das Auswärtspiel beim direkten Tabellennachbarn, den Gladiators aus Trier, verlor das Team aus Bremerhaven mit 88:98. In einer umkämpften Partie trafen die Eisbären auf einen Gegner, der sich gut auf deren zuletzt so überzeugende Offense eingestellt hatte und unter den Körben körperlich überlegen war. Am Ende ließen die Eisbären einige einfache Layups liegen und leisteten sich in der Crunchtime zu viele Turnover. Zudem wurde das Reboundduell klar verloren (32:51). Bester Werfer war Jarelle Reischel mit 18 Punkten.

Mit bekannter Starting Five bestehend aus Robert Oehle, Kevin Yebo, Jarelle Reischel, Armani Moore und Carrington Love gingen die Eisbären in die Partie. Von Beginn an wurde sichtbar, dass sich die Gladiators gut auf die Offense der Eisbären eingestellt hatten. Sie verteidigten druckvoll und ließen die Bremerhavener schwer ins Spiel kommen. So fiel nach einem 0:6 Lauf der erste Treffer von Moore erst in der 3. Spielminute. Im Folgenden kamen die Eisbären besser ins Spiel, glichen durch Laster zunächst aus und gingen dann durch Baggette in Führung (15:13, 3:12 Min). Das Spiel blieb ausgeglichen, nachdem Love kurz vor Ende des Viertels beim Dreier gefoult wurde und alle resultierenden Freiwürfe versenkte, ging das Team von Headcoach Mai mit einer 3-Punkte-Führung in die Viertelpause. Erfreulich bis hierhin: Sowohl der genese Alvano als auch die Neuverpflichtung Williams bekamen Spielzeit und konnten ins Team integriert werden.

Es folgte ein hektisches 2. Viertel, in dem auf beiden Seiten viele Fouls verteilt wurden und wenig Spielfluss entstand. Es stand viel auf dem Spiel, sodass besonders in dieser Phase nahezu jeder Pfiff der Schiedsrichter von Spielern und Trainern diskutiert wurde. Nachdem Trier zur Mitte des Viertels die Führung übernehmen konnte (32:34, 4:39 Min), holte Moore diese mit seinem Korbleger zum 36:34 (3:43 Min) umgehend zurück.  Die Eisbären bekamen jetzt immer mehr Schwierigkeiten, den Defensivrebound zu kontrollieren und mussten zur Halbzeit einen knappen Rückstand hinnehmen (41:42).

Zu Beginn des 3. Viertels verschluckte sich das Team von Headcoach Mai kurz an einem 0:5 Run der Gladiatoren, bevor die eigene Offense mit Punkten von Yebo und Love vollstreckte. Reischel stellte mit 2 Freiwürfen wiederum den Ausgleich her (49:49, 6:30 Min.), doch im weiteren Verlauf wurde es schwierig. In der Offense gelangen wenig klare Aktionen und beim Rebound unter dem eigenen Brett wurde schlecht ausgeboxt. Zudem sprangen fast schon sichere Bälle noch aus den Händen. Trier konnte sich zum ersten Mal deutlich absetzen (60:70, 2:09 Min) und Coach Mai rief zur Auszeit. Bis zur letzten Pause konnte der Rückstand durch Punkte von Reischel, Laster und Baggette noch einmal verringert werden (65:70).

Im letzten Viertel zeigte dann Moore einige starke Szenen. War er zuvor auch durch großen Redebedarf mit den Unparteiischen aufgefallen, sorgte er nun mit einem erfolgreichen Korbleger plus Bonusfreiwurf sowie im direkten Anschluss mit einem Dreier für die erneute Führung (79:76, 7:52 Min). Doch Trier ließ sich nicht abschütteln, und so ging es beim Stand von 83:83 vier Minuten vor Schluss in die Crunchtime. Hier unterliefen den Eisbären dann jedoch zu viele Fehler. Schrittfehler führten zu Turnovern, und mit zunehmendem Druck wurden die Angriffe hektischer und umständlicher. Nachdem Reischel mit seinem Dreier zum 88:90 mit noch 1:32 Min auf der Spieluhr letzte Hoffnungen weckte, folgten weitere Turnover, die letztlich zu einer verdienten Niederlage führten.

Eisbären-Forward Reischel lobte im TV-Interview nach dem Spiel die Playoff-Atmosphäre in der Arena in Trier. Als Gründe für die Niederlage nannte er das schlechte Ausboxen unter dem eigenen Korb sowie die einfache Layups, die vergeben wurden. Auch habe man sich zu viele Turnover geleistet.

Headcoach Michael Mai: „Wir wussten, dass sich das Spiel heute am Reboundduell entscheiden würde. Dass wir Trier in dieser Hinsicht 19 zusätzliche Bälle gewährten, hat heute Abend den Unterschied gemacht. Dennoch bin ich stolz darauf, wie wir uns im letzten Viertel die Führung erkämpft haben. Elias Baggette und Daniel Laster zeigten während dieser Phase eine großartige Leistung. Allerdings spielten wir die letzten zwei Minuten nicht schlau genug, um die Partie für uns zu entscheiden.“

Eisbären Bremerhaven: Moore (14), Yebo (14), Love (37), Baggette (12), Laster (9) Reischel (18), Alvano (4), Oehle (7), Love (10), Williams (0), Heiken (dnp)

Wer sich die Statistiken in voller Güte durchlesen will, findet sie hier. Und wenn Ihr euch das Spiel noch ein Mal ansehen wollt, folgt diesem Link.

Mit der heutigen Niederlage können sich die Eisbären nicht lange beschäftigen, denn schon am Mittwoch, 9.2. geht es mit einem Heimspiel in der Stadthalle gegen die Mannschaft von Rasta Vechta weiter. Anpfiff der Partie ist um 19.30 Uhr, wie immer kann das Spiel auch im Livestream auf sportdeutschland.tv verfolgt werden.

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