STARKE ZWEITE HALBZEIT DER EISBÄREN SICHERT BREMERHAVEN DEN ERFOLG IM ARTLAND

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Sonntag, 13.02.2022 // 08:30 Uhr

Die ersten zwanzig Minuten war die defensive Energie noch nicht da, nach der Halbzeit war jedoch viel Einsatz und Fokus in der Defense und die beeindruckende Offensive der Eisbären zurück auf dem Parkett. 68 Punkte in der zweiten Halbzeit und eine Dreierquote von 46% (18/39) waren die Schlüssel zum Sieg im Angriff. Armani Moore entzündete nach der Pause das Feuer in der Verteidigung, was auf die gesamte Mannschaft überging. Selbst ließ das Team um Head Coach Michael Mai nur 35 Punkte in den zweiten 20 Minuten zu und machte so aus einem 47:53 Rückstand zur Halbzeit einen am Ende ungefährdeten 115:88 Sieg.

Für die Eisbären starteten Robert Oehle, Kevin Yebo, Armani Moore und Carrington Love sowie Ethan Alvano, der für Jarelle Reischel im Vergleich zur letzen Partie gegen Vechta in die erste Fünf rückte. Die Gastgeber aus Quakenbrück, bei denen Interimstrainer Patrick Flomo nach der Entlassung von Tuna Isler zum ersten Mal an der Seitenlinie stand, starteten offensiv aggressiv und gingen nach nicht einmal einer Minute mit 5:0 in Führung. Die Eisbären-Defensive stand im ersten Viertel noch auf wackeligen Beinen, besonders in der Mann-Mann Verteidigung hatten die Bremerhavener einige Probleme und blieben vor allem durch ihre gute Offensive im Spiel. Nach der Hälfte des ersten Viertels gelang den Eisbären durch einen akrobatischen LayUp von Love im Schnellangriff (14:13, 5:24 Min) die erste Führung. Das Tempo war bisher sehr hoch. Kurz vor Viertelende konnten in Eisbären in Person von Daniel Laster, der einen Dreier aus der Ecke traf, bereits jetzt die 30 Punkte-Marke knacken (30:23, Min. 0:15). Kevin Yebo spielte eine tragende Rolle im Spiel der Eisbären und hatte nach den ersten 10 Minuten bereits 12 Punkte und sechs Assists auf dem Statistikbogen stehen.

Beide Mannschaften knüpften in den zweiten zehn Minuten nahtlos an ihre Leistung aus dem ersten Viertel an. Sowohl die Eisbären als auch die Dragons spielten zwar mit einer 8er-Rotation über das gesamte Spiel, das Tempo allerdings blieb sehr hoch. Flomo stellte nun defensiv auf eine 2-3 Zonenverteidigung um, der den Rhythmus der Bremerhavener zumindest in dieser Phase immer wieder brechen konnte. Die Würfe aus der Distanz fanden nicht mehr ihr Ziel und Quakenbrück konnte sich zum ersten Mal auf 50:41 (2:00 Min) etwas absetzen. Bremerhaven erzielte nur 17 Punkte in diesem Spielabschnitt, so ging es mit einem Spielstand von 47:53 aus Sicht der Eisbären in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel kam die Mannschaft von Interims-Coach Flomo besser aus der Kabine (61:52, 8:16 Min). Dann übernahm Armani Moore für eine kurze Zeit die Kontrolle über das Spiel. Zunächst markierte er fünf schnelle Punkte und einen schönen Assist im Schnellangriff auf Carrington Love zur 64:63 Führung (5:27). Zeitgleich ereignete sich eine Schlüsselszene, die ebenfalls die Stärke der Eisbären beim Offensiv-Rebound am heutigen Abend widerspiegeln sollte. Robert Oehle arbeitete gut um die Position beim Wurf von Love und wurde von Adam Pechacek während des Treffers gefoult. Bremerhaven bleibt im Ballbesitz und ein weiterer Dreier, diesmal von Daniel Laster, erhöhte die Führung der Eisbären auf 67:63 (5:21 Min). Zu diesem Zeitpunkt wirkten die Rollen aus der ersten Hälfte verdreht. Die Dragons hatten nun Schwächen in ihrer Mann-Mann Verteidigung, während die Eisbären in dieser Phase mit viel Energie verteidigten. Daniel Laster traf zwei weitere Dreier aus dem Fastbreak und so gingen die Gäste auch dank 35 Punkten im dritten Spielabschnitt mit 82:75 ins letzte Viertel.

Von hier an dominierten die Eisbären die Partie und ließen keinen Zweifel an einem heutigen Sieg aufkommen. Daniel Laster traf erneut und markierte einen weiteren seiner insgesamt sechs Dreier. Die Dragons hatten mittlerweile wieder auf Mann-Mann-Verteidigung umgestellt, aber die Offensive der Bremerhavener hatte längst Feuer gefangen und war nicht mehr zu stoppen. Ein Dreier von Love und ein LayUp von Elias Baggette aus der Transition (95:79, 7:28 Min) brachen bereits früh den Willen des Nordrivalen und weitere 33 Punkte im Abschlussviertel führten am Ende zu einem verdienten 115:88 Auswärtssieg.

Headcoach Mai: „Wir hatten große Probleme in unser Spiel zu finden, besonders defensiv waren wir nicht aggressiv genug. Das hat Quakenbrück in der ersten Halbzeit hervorragend ausgenutzt. Ich bin allerdings sehr stolz mit welchem Fokus und mit welcher Entschlossenheit wir in der zweiten Halbzeit gespielt haben, allen voran Armani (Moore, Anm. d. Red.), der mit seiner Energie unser Feuer entfacht hat. Als wir unseren defensiven Rhythmus erlangt haben, hat sich das ebenfalls offensiv sehr positiv ausgewirkt. Gegen die Zone haben DJ und Elias (Laster und Baggette, Anm. d. Red.) fantastische Lösungen gefunden und uns getragen.“

Eisbären Bremerhaven: Love (19), Laster (18), Oehle (17), Reischel (17), Yebo (16), Baggette (11), Alvano (9), Moore (8), Williams, Kruhl, Richards (dnp)

Die komplette Statistik findet Ihr hier und wenn Ihr euch unseren Sieg im Nordderby noch einmal ansehen wollt, folgt diesem Link.

Am Samstag, 19.02., möchten die Eisbären Bremerhaven das nächste Heimspiel gegen die PS Karlsruhe Lions für sich entscheiden. Das Spiel beginnt um 19.00 Uhr und kann wie immer auf sportdeutschland.tv live mitverfolgt werden.

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